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Ein Urlaubstag in Piräus – Gute Tipps

Von Klaus Bötig | 5.Juli 2011

Das viel besungene Piräus ist mehr als nur die Hafenstadt Athens. Es ist eine kleine Welt für sich. Es lohnt sich, hier einmal einen ganzen Tag zu verbringen.

Der Fährhafenvon Piräus Foto: Jonathan Bötig

 

Wer Piräus kennenlernen will, unternimmt man am besten zunächst einmal eine etwa halbstündige Stadtrundfahrt mit dem Linienbus Nr. 904, der direkt an der Endstation der Metro-Linie Athen-Piräus abfährt. Er passiert den Kentriko Limani, wo all die großen Autofähren zu den griechischen Inseln ablegen. Dann geht es am klassizistischen Stadttheater und am Archäologischen Museum vorbei. Da steht als Glanzstück ein aus Originalteilen rekonstruiertes Grabdenkmal aus der Zeit um 330 v.Chr., für das das Mausoleum von Halikarnassos – eins der sieben Weltwunder der Antike – als Vorbild diente. Schließlich erreicht der Bus die Spitze der felsigen Halbinsel, auf der Piräus Stadtkern liegt. Jetzt geht es um mehrere kleine Buchten herum entlang der Nordküste der Halbinsel. An ihren kleinen Stränden baden auch im Winter Unverdrossene direkt unterhalb der gut erhaltenen und abends effektvoll angestrahlten antiken Stadtmauern. Eine Taverne reiht sich an die andere, alle servieren frischen Fisch, Meeresfrüchte und andere >Mezedákia<, köstliche Kleinigkeiten der griechischen Küche.

  An der Zea Marina, dem größten Yachthafen von Hellas, kann man dann aussteigen und private Luxusyachten bewundern, die die Größe kleinerer Kreuzfahrtenschiffe erreichen. Im Seefahrtsmuseum sind nicht nur zahlreiche Schiffsmodelle und der Turm eines griechischen  U-Boots zu sehen, sondern auch eine anschauliche Darstellung der Seeschlacht von Salamis zwischen Griechen und Persern im Jahr 480 v.Chr.

   Zu Fuß geht es weiter zum schönsten Hafenbecken von Piräus, dem Mikrolimano. Hier machen die traditionellen Fischtavernen immer mehr schicken Lounge Bars Platz, in denen die einheimische Jugend bei moderner Musik ihre Abende direkt vor den Fischerbooten verbringt. Mit dem Trolleybus Nr. 20 kommt man von hier zur Metrostation und zum Haupthafen von Piräus zurück.

Museumsschiffe im Trocadero-Hafen. Foto: Jonathan Bötig

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