Athen per Fahrrad erkunden
Von Klaus Bötig | 17.März 2010
Endlich werden jetzt auch Fahrräder in Athen vermietet. Acropolis Bikes hat sich in sehr zentraler Lage zwischen Syntagma- und Omonia-Platz niedergelassen und bietet gut gewartete Alu-Räder verschiedener Größen mit 24 Gängen. Im Angebot sind außerdem auch vier verschiedene, jeweils zweistündige geführte Radtouren über ca. 9 km durch verschiedene Stadtteile. Ein Rad zu mieten kostet 3 Euro/Stunde. Mietet man es für einen Tag, zahlt man 15 €, für zwei Tage 25 €. Jeder weitere Tag kostet 7 €.
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Unbekanntere Inseln: Kastellorizo
Von Klaus Bötig | 16.März 2010
Kastellorizo, manchmal auch Megisti genannt, ist die östlichste Insel Griechenlands. Sie liegt etwa 90 km von Rhodos entfernt dicht vor der anatolischen Küste vor dem Hintergrund des Taurus-Gebirges.
Kastellorizo erreicht man per Schiff oder kleiner Turbop-Prop-Maschine von Rhodos aus. Ich liebe den Flug! Nach dem Start von Rhodos überfliegt die Maschine Weiterlesen »
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Urlaub in Griechenland: Unbekanntere Inseln
Von Klaus Bötig | 14.März 2010
Kreta, Rhodos, Korfu, Kos, Santorin und Mykonos – auf diese Inseln stößt jeder, der Griechenlandkataloge wälzt. Aber Hellas besitzt über 100 ständig bewohnte Eilande. Die unbekanntesten von ihnen will ich demnächst vorstellen: Kastellorizo und Paleo Trikeri, Erikoussa und Psara, Fourni und Pserimos zum Beispiel. Beginnen wir mit Psérimos: Weiterlesen »
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Besonders schöne Hotels in Griechenland
Von Klaus Bötig | 11.März 2010
Die deutschen Reiseveranstalter haben überwiegend Massenware in ihren Programmen. Darunter sind durchaus Hotels, die nach internationalen Maßstäben mit „Gut“ oder „Sehr gut“ bewertet werden können. Aber es sind eben Häuser, in denen europäische Pauschalurlauber den Großteil der Gäste stellen. Davon sind leider auch die exzellenten Objekte der deutsch-griechischen Kette Grecotel oder der Aldemar Hotels nicht ausgenommen.
Wer individuellere Angebote sucht, die in Deutschland kaum oder gar nicht vermarktet werden, findet im Web zwei sehr hilfreiche Adressen aus Griechenland. Weiterlesen »
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Die Raki-Destille auf Kreta
Von Klaus Bötig | 10.März 2010
Wir sind mit dem Auto unterwegs, wollen Kreta erkunden. Bei der Fahrt in die Weißen Berge hinein sehen wir immer wieder Rauch aus Feldern und Dörfern aufsteigen. Er signalisiert: hier wird wie überall auf Kreta zwischen Mitte Oktober und Mitte November der legendäre Tresterschnaps Raki gebrannt.
In einem der Dörfer steht die Destillieranlage direkt am Straßenrand. Wir halten an, gehen hinüber. Junge Männer heben gerade mit Schaufeln die ausgelaugte, dampfende Maische aus dem Destilliergerät, schütten sie auf einen schon angesammelten Maischeberg. Aus einem Gummischlauch tropfen noch die letzten Reste des warmen Schnapses ins Auffanggefäß, einen ganz profanen Eimer. Ich versuche, mich mit den Männern auf Griechisch zu unterhalten. Sie verstehen mich nicht. Sie sind Saisonarbeiter aus Polen.
Da taucht der Inhaber der Destille aus einem Schuppen auf. Er sieht uns, grüßt und sagt etwas zu seinen ganz in der Nähe spielenden Kindern. Sie rennen in ein gegenüberliegendes Haus. Nach noch nicht einmal einer Minute ruft der Brenner ihnen lautstark scheinbar böse Worte hinterher. Ich verstehe sie nicht, denke nur: so sollte man mit Kindern nicht schimpfen. Dann kommen sie angerannt, ein paar Plastikbecher in der Hand. Der Brenner nimmt sie entgegen, schenkt uns ungefragt vom warmen Raki ein und schilt noch einmal seine Kinder: Warum habt ihr meine Gäste so lange warten lassen?
Text aus: Bötig/Gaudeck, Tage auf Kreta, hsb-Verlag 2007
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