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Athos (nicht nur) für Philatelisten

Von Klaus Bötig | 7.März 2012

Vier traumhaft schöne Bücher vom und über den Berg Athos sind jetzt auch in Deutschland erhältlich. Die griechische Post hat sie in enger Zusammenarbeit mit der Mönchsrepublik und einzelnen Mönchen herausgegeben.  In edlem Einband werden auf 80-90 Seiten Malereien präsentiert, die auch auf Athos-Briefmarken verschiedener Wertstufen wiederzufinden sind. Diese Briefmarken sind per Hand postfrisch in die entsprechenden Seiten eingefügt, können aber auch leicht und unbeschädigt herausgelöst werden. Die ausführlichen Texte sind auf Griechisch und Englisch abgefasst. Insgesamt sind vier Jahrgangsbände erschienen. 2008 waren die Klöster als Bau- und Kunstwerke das Thema, 2009 das Leben der Mönche, 2010 die Natur des Athos und 2011 das griechische Alfabet. Die Bände kosten jeweils 74,50 Euro plus 14 Euro versichertem Versand. Für Philatelisten und Athos-Liebhaber sind sie ein ideales und bestimmt sehr überraschendes Geschenk. Mehr Infos und Bestellung über http://www.athos-briefmarken.de/.

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Musik für Kastellorizo-Fans

Von Klaus Bötig | 5.März 2012

Pink Floyd- und David Gilmour-Fans wissen wahrscheinlich längst, dass David, Lead-Gitarrist und Sänger von Pink Floyd, der östlichsten Insel Griechenlands
zwei eigene Stücke gewidmet hat: “Castellorizon” (instrumental) und “On an island”.

Beide sind auf dem Album “On an island” von 2006 zu finden. Der Text ist zwar dürftig, aber man erkennt die Insel darin wieder. Und die Musik passt absolut zum Insel-Flair. Übrigens: Kastellorizo erreicht man am besten per Schiff oder Propellerflugzeug ab Rhodos…

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Marco Polo auf Englisch

Von Klaus Bötig | 1.März 2012

Die MARCO POLO-Reiseführer erscheinen ab März 2012 auch in englischsprachigen Ausgaben und können unter http://www.amazon.co.uk/ bestellt werden. In der ersten Staffel sind von meinen Bänden die über Kos, Rhodes, Corfu, Athens, Crete und Malta dabei.

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Griechische Ikonen der Osterzeit – Kreuzigung und Hadesfahrt

Von Klaus Bötig | 29.Februar 2012

 

Die Ikonen der orthodoxen Kirche sind keine Sakralbilder im westlichen Sinn. Hier geht es nicht darum, biblische Ereignisse als historisches Geschehen wie in einer Art Armenbibel darzustellen, sondern theologische Wahrheiten zu verkünden. An den beiden wichtigsten Ikonen der Osterzeit wird das besonders deutlich. Weiterlesen »

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Dänisches Frühstücksfleisch auf Donoussa

Von Klaus Bötig | 28.Februar 2012

Was fasziniert mich an Griechenland und den Griechen? Viele Mosaiksteinchen geben die Antwort. Ein Erlebnis auf der winzigen Kykladeninsel Donoussa  zum Beispiel.

Es war noch in Drachmenzeiten. Ich war auf den Kykladen unterwegs und wie jedes Jahr einmal überfiel mich plötzlich ein Irrsinnsappetit auf Dänisches Frühstücksfleisch in Dosen. Jedes Pantopoleion in Hellas hat es wohl auch heute noch vorrätig. Als mich der Wahn ausgerechnet auf dem winzigen Donoussa nahe dem großen Naxos überfiel, war es daher nicht schwierig, eine  solche Dose im spärlich bestückten Regal einer  >Alleshandlung< aufzuspüren. Sie stand ganz oben, direkt unter der hohen Decke. Ich zeigte drauf, der alte Ladeninhaber stieg auf einen Hocker, nahm sie vorsichtig zwischen zwei Fingerspitzen,  stellte sie sanft auf den Tresen und pustete den Staub fort. Der mit Filzstift handgeschriebene Preis wurde lesbar: 12 Drachmen. Der Herr schüttelte bedenklich den Kopf: „Die Dose muss alt sein. Jetzt kostet sie 240.“

Der Heißhunger hatte mein Denkvermögen zum Erliegen gebracht. Ich zahlte die geforderte Summe, löste den typischen Frühstücksfleisch-Dosenöffner von der Dose und steckte die Blechlasche in den Schlitz. Die Lasche brach, die Dose blieb verschlossen. Ich wandte mich an den Verkäufer. Der holte eine Schere herbei, stieß sie ins Blech und mühte sich, die leicht rostige Dose zu öffnen. Als sein Vorhaben schon weit gediehen war, rutschte ihm die Schere ab, er stach sich in den Finger. Sein Blut tropfte auf mein Frühstücksfleisch. Er fluchte, machte aber weiter, übergab mir zwei Minuten später stolz die geöffnete Dose und wünschte mir guten Appetit. Ich bedankte mich, ging hinaus und entsorgte das Frühstücksfleisch mit Blutsauce auf der nächsten Müllkippe. Immerhin: der alte Herr hatte weder Mühe noch Gefahr gescheut, seinen ausländischen Kunden zufrieden zu stellen. Efcharisto noch heute…

[Der Text wurde erstmals am 3.6.2009 in der Griechenland-Zeitung abgedruckt]

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Malta: Kneipen für Einheimische

Von Klaus Bötig | 24.Februar 2012

Wer auf  Malta oder Gozo eine Kneipe sucht, in der garantiert fast nur Einheimische sind, geht ins örtliche Parteilokal einer der beiden großenParteien, also der Labour oder der National Party. Fast jeder Ortsverein auf den beiden Inseln besitzt ein Vereinshaus und hat einen Teil davon an einen örtlichen Pächter vergeben. Manche bieten nur Drinks, andere auch Snacks oder sogar richtige Mahlzeiten. Touristen sind immer willkommen. Hier kommt man leicht mit Einheimischen ins Gespräch (auf Englisch) – solltedabei aber immer wissen, ob man sich gerade bei den Sozialdemokrater derLabour Party oder den Konservativen von der National Party befindet.

Kazin Laburista in der Republic Street in Valletta

Parteilokal der Labour Party in der Republic Street in Valletta

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Winter in Griechenland

Von Klaus Bötig | 23.Februar 2012

Im Winterhalbjahr verschwinden die griechischen Inseln aus den Katalogen fast aller europäischen Reiseveranstalter, stellen die meisten Fluggesellschaften ihre Direktverbindungen dorthin ein. Zurück bleiben die Einheimischen, nahezu menschenleere Museen und Ausgrabungsstätten. Viele Tavernen sind geschlossen. Die, die weiterhin geöffnet haben, kochen jetzt fast nur für ihre Stammgäste und geben sich daher besondere Mühe. Während in vielen Hotels in den Badeorten die Fensterscheiben der Hotels mit Zeitungspapier abgeklebt sind, verlangen kleine, stimmungsvolle Pensionen insbesondere in der Bergwelt Kretas aber Hauptsaisonpreise – die Kreter selbst und manch andere Griechen haben einen Kurzurlaub winterlicher Bergwelt kennen und lieben gelernt. Weiterlesen »

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Mandarinenbauer in Hellas

Von Klaus Bötig | 22.Februar 2012

Griechische Bauern klagen schon lange über viel zu geringen Verdienst. Ich rief heute einen befreundeten Landwirt an, der auf dem Peloponnes Mandarinen, Clementinen und Orangen anbaut. Er nannte mir die Preise, die ihm dafür von den Grosshändlern gezahlt werden: Für Mandarinen 20 Cent/kg,  für Apfelsinen 30 und für Clementinen 30-32 Cent/kg. Davon kann er kaum die Pflücker bezahlen…

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