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Neuer deutsch-griechischer Verein in Nafplio

Von Klaus Bötig | 13.Oktober 2017

Julia-Konstantina Bretschneider hat Griechenlands ersten König nach eigenem Empfinden schon mit der Muttermilch in sich aufgesogen. Sie wurde vor 35 Jahren nur zehn Minuten von Ottobrunn entfernt geboren. Da nahm 1832 der 17-jährige Otto Abschied von seinem Vater König Ludwig von Bayern, um in Nafplio auf dem Peloponnes den neugriechischen Thron zu besteigen.  2009 folgte ihm Julia in den Heimatort ihrer Mutter. In München war sie vielseitige Arzthelferin bei einem Star-Gynäkologen. Jetzt verkauft sie Schokolade, geräucherten Knoblauch mit Mastix, Feigensalami mit Orangen und vor allem süße oder nussige griechische Delikatessen in einer schmucken Dolceria. Ottobrunn, inzwischen Partnerstadt von Nafplio, liegt ihr weiterhin am Herzen. Weiterlesen »

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Im Winter nach Griechenland (2): z.B. nach Andros!

Von Klaus Bötig | 10.Oktober 2017

Die Kykladeninsel Andros ist als Kurzreiseziel für ein Winterwochenende sehr gut geeignet. Vom  Flughafen fährt man mit dem Bus für 4 Euro in ca. 30 Minuten zum Hafen von Rafina, isst dort gut Fisch und wartet auf die traditionelle, die einen in zwei Stunden nach Gavrion auf Andros bringt (13,30 €). Von dort geht’s mit dem Linienbus (4 €) weiter in die etwa eine Stunde entfernte Inselhauptstadt. Alle anderen Orte auf Andros sind zwischen November und März nahezu tot – die Chora aber bleibt zumindest vormittags und am frühen Abend quicklebendig. Auf der Fahrt sieht man die schönste Eigenart der Insel: Unendliche Trockensteinmauern, errichtet aus flachen Schieferplättchen und riesigen Hinkelsteinen – es scheint, als sei Obelix hier am Werk gewesen. Weiterlesen »

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Im Winter nach Griechenland? Tipp 1: Loutra Pozar Aridaia

Von Klaus Bötig | 9.Oktober 2017

Der Winter in Griechenland bietet einzigartig schöne Urlaubserlebnisse – auch für Kurzaufenthalte:

z.B. LOUTRA POZAR ARIDAIA

Da baden Sie wie die weltberühmten japanischen Affen in dampfenden Thermalbecken zwischen schneebedeckten Bäumen. Ein Fluss tritt hier aus einer Schlucht aus, überall sprudeln heiße Quellen aus dem Boden. Da kann man sich bei Tag und Nacht in die ganz flachen Warmwasserbecken setzen oder tagsüber bis in den frühen Abend hinein in Naturbecken (2 €) und einem Thermalpool (3 €) in über 35° heißem Wasser sitzen, unter warmen Wasserfällen duschen. Wer Kneipp liebt, geht zwischendurch auch mal ins kalte Flusswasser oder schockt sich unter kalten Wasserfällen. Zwei große Lokale sorgen für Speis und Trank, Unterkünfte in 400-3000 m Entfernung gibt es massenhaft. Viele dieser Unterkünfte bieten Zimmer mit offenem Kamin, kleine Innenpools und Spa-Bereiche; medizinische Massagen sind möglich. Vom Flughafen Thessaloniki aus fährt man über Edessa etwa 2:30 Std. Das nächstgelegene Dorf mit Supermarkt und Kafenia ist Kato Loutraki. Mit dem Linienbus muss man in Odessa umsteigen (www.ktelpellas.gr). Schöne Fotos lassen sich massenhaft googeln!

 

 

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Dank an Steve Jobbs, Christos und den hl. Fanourios

Von Klaus Bötig | 6.Oktober 2017

3. Oktober 2017: Wir sind mit dem Zug von Thessaloniki nach Athen gefahren. 1. Klasse, da kaum teurer als die 2. Klasse (55,40 €/Person). Wir steigen aus und setzen uns erst einmal ins Bahnhofscafé. Da bemerkt Christiane, dass sie ihr fast nagelneues i-phone im Abteil vergessen hat. Sie eilt auf den Bahnsteig, doch der Zug ist bereits aufs 8 km entfernte Abstellgleis gefahren. Schiet! Was tun? Weiterlesen »

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Amorgos – Jede Hälfte ein Ganzes

Von Klaus Bötig | 12.Juli 2017

Um 7 Uhr morgens sind wir da. Theodoros steht schon an der Rezeption seines kleinen Hotels direkt am Hafen von Egiali. Sein >Miké< ist das älteste der Insel. Der Großvater hat es bereits 1954 gegründet – als Kafenio mit drei Fremdenzimmern im Obergeschoss. Schon zwei Jahre später baute er fünf Zimmer und ein Restaurant dazu. Die Kellner trugen weiße Jacken und Fliegen, die Zimmermädchen banden sich weiße Schürzen um. Noch bis 1981 lieferte nur ein Generator Strom, noch bis Mitte jenes Jahrzehnts wurden die Fährpassagiere ausgebootet, weil es keinen brauchbaren Anleger gab. Hotel- und Tischwäsche wurden noch bis 1990 mit der Hand gewaschen. Erst ein Jahr später erhielten die Zimmer ihr eigenes Bad – und seit 2011 sind sie alle völlig neu gestaltet. Weiterlesen »

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Flughafen-Taxis in Athen und Thessaloniki 2017

Von Klaus Bötig | 11.Juli 2017

Für Fahrten zwischen Airport und City gelten in beiden Städten Pauschaltarife:
Athen 38 € (0-5 Uhr 54 €)
Thessaloniki 20 € (0-5 Uhr 28 €)

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Die Stadt Rhodos im Jahr 2017

Von Klaus Bötig | 28.Juni 2017

 

Können Städte schöner sein? Die Altstadt von Rhodos lädt innerhalb ihrer 4 km langen Mauern zu einer Zeitenreise durch 2400 Jahre ein. Direkt vor den Mauern liegt einer der schönsten Häfen Griechenlands, garniert mit teils protzenden, teil angenehm verspielten Gebäuden aus italienischer Besatzungszeit. Vor der Neustadt erstreckt sich ein langer Strand – und zur Landschaftskulisse gehören die kleinasiatischen Berge.

Die Kreuzfahrer sind ihr Schicksal. Erst kamen 1309 die Johanniterritter und blieben über 210 Jahre lang. Jetzt füllen Kreuzfahrturlauber die Gassen der Ritterstadt. Auf ihren Schiffen arbeiten keine Galeerensklaven mehr, sondern überwiegend Filippinos. Den Rhodiern sind beide Kreuzfahrertypen lieb: Im Mittelalter haben sie der Insel neben Fronarbeit auch Wohlstand gebracht, den die modernen Kreuzfahrer heute ganz überwiegend fotografieren. Und zu knipsen gibt’s viel: Nirgendwo auf der Welt ist eine mittelalterliche Stadt so nahezu unversehrt erhalten geblieben wie diese.

Zwei andere Typen von Urlaubern waren auch schon einmal in anderer Mission hier. Israelis kommen jetzt in großen Scharen hierher – oft nur, um im eleganten Spielcasino der Stadt ihr Glück zu versuchen. Viele kommen mit dem Flieger, andere mit Schiffen, die nur für eine Nacht andampfen – am nächsten Tag geht’s wieder zurück ins Heilige Land. In der osmanischen Besatzungszeit der Insel (1522-1913) waren die Juden ein zwar oft ungeliebter, aber lebensnotwendiger Teil der städtischen Bevölkerung. Eine ihrer Synagogen ist heute im ehemaligen Ghetto wieder geöffnet. Nur wenige Schritte davon entfernt steht ein Holocaust-Denkmal, beschallt von zwei Dutzend krächzender Papageien der umliegenden Restaurants. Die deutschen Besatzer haben 1944 mindestens 1651 Bewohner jüdischen Glaubens in ihre Vernichtungslager deportiert. Weiterlesen »

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30 Stunden auf Rhodos im April 2017

Von Klaus Bötig | 23.Juni 2017

 

Ende April. Mietwagen für drei Tage gebucht. Einmal rund um die Insel – und auch mal kreuz und quer. Wir suchen Neuigkeiten, besuchen alte Freunde – und wollen nachholen, was wir bei früheren Rhodos-Reisen versäumten.

Der Koffer ist schon da, als wir zur Gepäckausgabe kommen. Winter-Speed ohne Touristenschlangen. Zehn Minuten später sitzen wir im Mietwagen. Erstes Ziel, obwohl noch früh am Vormittag: Die kleine Weinkellerei Triandafillou. Inhaberin Anastasia ist schon da. Den Plan mit den Bioweinen haben sie aufgegeben – zu viel Bürokratie wäre damit verbunden. Neu im Sortiment ihres kleines Ladens haben sie Seifen aus einem Vorort Athens: veredelt mit marokkanischem Arganienöl, griechischer Mastix-Essenz von der Insel Chios oder mit Eselsmilch aus Nordgriechenland. Neue Ideen braucht das Land – bravo! Weiterlesen »

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