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Sifnos – Ziel sehr vieler Individualisten

Von Klaus Bötig | 11.Oktober 2019

Anders als auf vielen ägäischen Inseln liegt der Hauptort auf Sifnos nicht am Meer. Er erstreckt sich vielmehr an, auf und zwischen terrassierten Hügeln im Inselherzen. Sifnos war eine Bauern- und Viehzüchterinsel – und eine Insel der Töpfer.  Vor 100 Jahren waren es über 50, heute sind hier noch fast zwanzig Keramikateliers zu finden. Sie sind alle auf einer Liste aufgeführt, die man in einem der beiden sonst in Griechenland äußerst seltenen Touristen-Informationsbüros direkt am Fähranleger erhält: Einem der Gemeinde und einem der Vereinigung der Zimmervermieter. Auch eine Liste der zehn Inseltaxis liegt hier bereit: Auf einen Zentralruf konnten sich die Fahrer nicht einigen, jeder ist mit eigener Handynummer aufgeführt – außer Taxi Nr. 1, dessen Fahrer kein Telefon mag.

Sifnos lebt heute wie fast alle ägäischen Inseln vor allem vom Tourismus – und das ganz gut. Es gibt zwar keine Pauschalurlauber, kaum Kreuzfahrt-Passagiere und keine Tagesausflügler von größeren Touri-Magneten her, dafür aber schon seit über 30 Jahren eine beachtliche Zahl von individuell reisenden Gästen, Griechen vor allem. Zahlreiche Mietwagen stehen für sie bereit, Linienbusse durchkreuzen die Insel von morgens bis Mitternacht. Und auch für Wanderfreunde ist Sifnos bestens erschlossen: Für sie sind 14 Wanderwege von insgesamt fast 100 km Länge angelegt und gut markiert. Meist nutzen sie uralte Kalderimia, die einstigen Handelswege zwischen Dörfern, Klöstern und winzigen Küstenweilern.

 

Schönes Artemonas

Wir wohnen in Artemonas im bergigen Inselherzen in einem Haus mit nur vier Apartments, haben zwei Terrassen und einen Balkon, finden also unabhängig vom Sonnenstand immer ein schattiges Plätzchen. Vor der Liegewiese im Garten quaken Frösche in einem kleinen Zierteich, von der Hauptterrasse aus genießen wir einen Blick auf terrassierte Hänge, zwei Esel und weiße, kykladische Häuser. Wirt Giannoulis, ein Mann im Rentenalter, stammt aus Sifnos, verbringt aber nur noch den Sommer hier. In der kalten Jahreszeit sammelt er auf Reisen europäische Metropolen und heilige Stätten- im kommenden Winter sind St. Petersburg und Ägypten dran. Für ein sauberes Haus sorgt die liebenswerte Maria, eine bodenständige Frau aus dem Dorf.

Das nach der Göttin Artemis benannte Artemonas  ist nahezu autofrei, alle Fahrzeuge stehen auf einem Parkplatz nahe der unteren Platia am Dorfrand mit ihren drei Tavernen, dem obligatorischen Kiosk und einer Konditorei. Davon hat Sifnos mehr als jede andere, vergleichbare Insel.  Sifnos ist ein wahres Paradies für Süßmäulchen. Von der Platia führt eine breite Gasse leicht bergan in den Ort hinein. Prunkvolle klassizistische Villen mit blütenreichen Gärten und weinumrankten Terrassen zeugen davon, dass hier die sifnische Oberschicht wohnte. Fast alle von ihnen stehen heute den Großteil des Jahres leer, sind aber gut gepflegt. Künstler- und Schmuckateliers, eine Buchhandlung, ein Ikonenmaler und eine historische Apotheke sind sporadisch eingestreut, dazu ein paar wenige, aber traditionsbewusste Tavernen und Tsipouradika. Alles wirkt authentisch, nichts touristisch aufgemotzt. Sogar ein Bauer auf seinem Maultier kommt uns hier noch entgegen.

 

Zentrales Apollonia

Artemonas ist mit dem Hauptort der Insel zusammengewachsen, wenn dessen Zentrum auch jenseits eines niedrigen Hügels liegt. Dieser Hauptort trägt den Namen Apolls, des Zwillingsbruders der Artemis. Apollonia ist weitaus wuseliger als Artemonas, wird zudem noch von der Inselhauptstraße zerschnitten. Die autofreie Hauptgasse hier kann zwar auch nicht mit den Flaniermeilen von Paros, Mykonos oder Santorin konkurrieren, zieht vor allem abends aber viele Urlauber an. Die können hier sogar auf Dachterrassen ihren Ouzo oder Sprizz konsumieren. Uns gefällt es hier nicht – aber Geschmäcker sind eben verschieden.

 

Kastro – das Bilderbuchdorf

Zu unserem Lieblingsort wird das auf einem Fels hoch überm Meer gelegene Kastro, das bis 1836 die Inselhauptstadt war. Als ich vor 36 Jahren zum letzten Mal dort gewesen bin, war es nahezu tot. Jetzt ist es ein schmuckes, urkykladisches Dorf wie aus dem Bilderbuch, in dem zumindest im Sommer auch wieder Menschen leben. Kastra wie dieses Kastro gab es im späten Mittelalter auf fast jeder Kykladeninsel. Die äußere Häuserreihe dieser Dörfer war nach außen hin ursprünglich nahezu fensterlos und diente als Verteidigungsmauer. Im Dorf gab es dann meist noch eine zweite Häuserreihe um die Burg herum, in der der jeweilige Inselherr lebte. Gut erhalten sind solche Kastra außer auf Sifnos auch noch auf Antiparos und Kimolos. Keins ist so schön herausgeputzt wie das sifnische.

Von der Bushaltestelle steigen wir durch ein Spalier chicer Sonnenschirme zweier exzellenter Restaurants über ein paar Stufen zur äußeren Häuserreihe empor. Wir passieren ein kleines Kunsthandwerksgeschäft, das hochwertige Keramik von der Nachbarinsel Paros verkauft, und gehen durch eine übedrachte Passage – eines der alten Stadttore – ins Kastro hinein. An den schmalen Gassen mit einem Pflaster aus Steinplatten und -plättchen, die fast alle weiß umkalkt sind, stehen antike Sarkophage, die einst wohl als Wasserbecken weitergenutzt wurden. Etwa 20 Kirchen fügen sich in die Häuserzeilen ein, auf dem höchsten Punkt sind Reste der Burg erhalten. Im Nordosten des Dorfes sind auf der Seeseite noch Reste einer archaischen Stadtmauer erhalten – und tief drunten umtost die Brandung das isolierte  weiße Kirchlein der sieben Märtyrer auf einem niedrigen Felsvorsprung direkt in der Ägäis.

Im winzigen Archäologischen Museum im Obergeschoss eines Hauses überraschen uns einige außergewöhnliche Zufallsfunde aus der über 5000-jährigen Siedlungsgeschichte des Dorfes. Uns faszinieren eine marmorne Urne, deren Deckel Dächern aus Schieferplatten ähnelt, und eine kleine römische Statue der ephesischen Artemis, deren vermeintlich vielen Brüste in Wahrheit wohl die Hoden von Stieren darstellen, die man ihr geopfert hat. Auf einer 2700 Jahre alten Tonscherbe blickt uns ein dreieckiger Pantherkopf mit erhobener Pranke fast wie eine Comic-Figur an.

 

Neue archäologische Stätte

Wir bleiben der Geschichte auf der Spur, fahren auf einer noch keine zehn Jahre alten Asphaltstraße hinauf zu den erst in diesem Jahrzehnt mit Unterstützung der EU und eines sifnischen Sponsors aus der Schifffahrtsbranche für Besucher erschlossenen Ausgrabungen von Agios Andreas. Systematische Grabungen zwischen 1970 und 2010 haben hier auf einem 50 000 qm großen Areal auf einer Bergkuppe zahlreiche Grundmauern einer Siedlung ans Licht gebracht, die schon um 4000 v. Chr. bewohnt war. In archaischer Zeit bildete sie neben Kastro wohl das zweite Siedlungszentrum der Insel. Ihm kam durch seine exponierte Lage eine besondere Bedeutung zu: Es lag im Mittelpunkt einer Reihe von über die ganze Insel verstreuten Signaltürmen, mit denen die Bevölkerung vor über See herannahenden Feinden gewarnt werden konnte.

 

Das vergoldete Ei

Viele andere griechische Stadt- und Inselstaaten blickten nämlich neidisch nach Sifnos, dass durch seine meist auf Meereshöhe gelegenen Goldminen in archaischer Zeit zu großem Reichtum gelangte. In Delfi erbauten die Sifnier das erste dem Gott Apoll geweihte Schatzhaus aus reinem Marmor. In ihren eigenen Siedlungen errichteten sie nicht nur den Göttern marmorne Tempel, sondern verwendeten das edle Material frevlerisch auch für Profanbauten. Und dem delfischen Apoll und seinen Priestern stifteten sie alljährlich ein Zehntel ihrer Einnahmen in Form eines mehr oder minder großen Eis aus purem Gold – bis zu jenem schicksalsschweren Tag um das Jahr 500 v. Chr. herum, an dem sie knauserig wurden. Da präsentierten sie dem schönen Gott und seinen Priestern nur ein vergoldetes Ei. Die Priester bemerkten den Schwindel, und Apoll sandte umgehend die Strafe: das Meer brach in die Goldminen ein, machte sie für alle Zeiten unbrauchbar. Mit den Sifniern ging es von nun an bergab.

Doch damit nicht genug der göttlichen Rache. Um die gleiche Zeit herum landete eine Delegation von Samiern auf der Insel und erbaten sich ein Darlehen von  zehn Talenten, das ihnen die Sifnier verweigerten. Daraufhin plünderten die Samier kurzerhand die Insel, ließen 1000 Talente mitgehen und segelten wieder davon. Letztendlich beruhte auch dieses Ungemach auf einer Missachtung Apolls: Das delfische Orakel hatte den Sifniern nämlich verkündet, “sich vor einer hölzernen Kompanie” – den Schiffen der Samier – in acht zu nehmen.

 

Strände und Badeorte

Die Ausgrabungen von Agios Andreas liegen oberhalb der guten Asphaltstraße, die Apollonia-Artemonas mit der Bucht von Vathi verbindet. Von dort an werden wir nun unsere Aufmerksamkeit ganz den Stränden und Badeorten der Insel .

 

Schon Kamares, der Hafenort der Insel, verwöhnt mit einem schönen Sandstrand am inneren Ende der Bucht. Nur 150 m vom Fähranleger entfernt kann man vor den Beach Bars Liegestühle im Tamariskenschatten mieten, an zwei anderen Abschnitten werden die Liegestuhlkunden von weiter entfernten Tavernen aus bedient. Dazwischen bleibt Freiraum genug für die, die sich lieber auf Badetüchern sonnen. Für Unterhaltung sorgen die an- und ablegenden Fähren und ankernde Yachten. Natürlich gibt es auch Töpfer im Ort. Im Atelier Peristeronia direkt an der Hauptstraße werden sehr kunstvolle Kopien von alter bemalter Keramik aus dem Benaki-Museum feilgeboten, bei Mamidas ganz in der Nähe hat man sich ganz der traditionellen sifnischen Töpferkunst verschrieben. Über die hat sogar schon Theophrast, der lesbische Philosoph aus der Zeit um 300 v. Chr. geschrieben. Hauptprodukt sind braune, unbemalte und feuerfeste Schmortöpfe verschiedenen Durchmessers, die sich nach oben etwas verjüngen. Ganz markant sind die formenreichen sifnischen Rauchabzüge, die noch oft auf Häusern und vor allem Töpfereien zu sehen sind.  Sie sorgen geschickt dafür, dass kein Regenwasser in die Kamine eintropfen kann.

 

Markante Kirchen

Die Straße von Kamares in den Inselnorden windet sich kurvenreich die nahezu baumlosen Hänge empor. Eine Stichstraße führt zum sogenannten Kloster Agios Simeon auf einem 492 m hohen Hügel hinauf, von dem aus wir weite Teile der Insel überblicken. Mönche oder Nonnen leben hier schon lange nicht mehr – von allen Klöstern auf Sifnos wird schon seit Jahrzehnten nur noch ein einziges von ein paar Mönchen bewohnt.  Trotzdem steht das Kirchlein offen, so dass wir dem Kirchenpatron, dem Säulenheiligen Simeon, zwei Kerzen entzünden können – eine, um für unsere lebenden, das zweite für unsere verstorbenen Freunde und Verwandten um Schutz bittend. Danach genießen wir den phantastischen Ausblick – auch auf Gipfelkirchen und -kapellen auf anderen Hügeln, die nur zu Fuß zu erreichen sind.

 

Frau Professorin bedient

Am nördlichen Ende der Asphaltstraße, die ganz Sifnos durchzieht, steht auf einem windumtosten Isthmos das >Romanza< als aussichtsreiche kleine Pension und Taverne. Das Auto parkt 20 m entfernt direkt über der Steilküste mit Blick zum im Dunst kaum erkennbaren Antiparos hinüber, vom Straßenende führt ein Feldweg auf die Halbinsel Cheronissos hinüber. Wir setzen uns auf die Terrasse mit Parkplatzblick, doch halten es da nicht lange aus. Die Cola-Dose weht vom Tisch, die Zigarette aus dem Aschenbecher – der Meltemi zottelt mit aller Macht. Wirtin Archondia bittet uns auf die Rückseite des Hauses. Von der Terrasse da fällt der Blick auf den nahen Weiler Cheronissos mit einem winzigen Sandstrand, ein paar Tavernen und Häusern. >Apolafsete<, setzt euch und genießt, sagt Archondia. Sie bringt uns warmes, eben selbst gebackenes Brot, und nimmt bei uns Platz. Sie stamme aus Sparta auf dem Peloponnes, erzählt sie uns, und sei in Athen Professorin für Altgriechisch und Archäologie gewesen. Jetzt aber genieße sie die Einsamkeit hier – und den Meltemi, der hier meist stärker blase als irgendwo sonst auf der Insel. Wir sollten doch noch zum Mittagessen bleiben: Kichererbsensuppe und Kichererbsenkroketten seien ihre weithin gerühmten sifnischen Spezialitäten.

 

Vathi und Platys Gialos…

Nach geraumer Zeit machen wir uns wieder auf den Weg, fahren an Apollonia-Artemonas vorbei in den Inselsüden. 25 km sind es von Cheronissos bis nach Vathi am anderen Ende der Insel-Hauptstraße. Ein Sandstrand zieht sich ums innere Ende der vor den Meltemia geschützten Bucht, in der nachts viele Yachten ankern, ein Kirchlein steht direkt auf dem Kai, ein paar Tavernen säumen das Ufer. Nichts lenkt hier vom Nichtstun ab. Ein wenig Wahnsinn hat aber auch schon Einzug gehalten: Eins der wenigen Hotels besitzt einen Pool mit olympischen Ausmaßen fast direkt am Meer. Ist das nötig?

Von Vathy aus könnte man in etwa vier Stunden auf gut markiertem Weg quer über die Berge nach Apollonia zurück wandern. Wir aber setzen uns wieder ins Auto und fahren an die Ostküste der Insel hinüber. Da liegt mit Platy Gialos der neben Kamares größte Badeort mit langem, aber schmalen goldfarbenen Sandstrand. Hier hat 1960 die touristische Entwicklung der Insel begonnen, als am südwestlichen Strandende ein staatliches Xenia-Hotel eröffnet  wurde. Insgesamt entstanden zur Förderung des Fremdenverkehrs in den 1950er und 1960er Jahren etwa 50 solcher recht kleinen Häuser in damals noch entlegenen, völlig untouristischen Regionen. Ihre Architekten waren Wegbereiter einer modernen griechischen Architektur, deren Stil Fachleute als >kritischen Regionalismus< bezeichnen.  Zu den Architekten zählte auch der in München ausgebildete Aris Konstanidis (1913-1993), der das Hotel hier auf Sifnos entwarf. Das wurde schon 1970 privatisiert, mehrfach renoviert und modernisiert, ohne seinen historischen Charakter äußerlich stark zu verändern. Die meisten anderen Xenia-Hotels in Griechenland sind leider inzwischen abgerissen oder verfallen. Überlebt haben außer auf Sifnos nur die Häuser in Nafplio auf dem Peloponnes, auf Patmos und Kos.

Regionalität ist in Platys Gialos auch in einer außergewöhnlichen Strandtaverne das Motto. Zum ganz legeren >Nus< gehört eine Farm im Inselzentrum, wo man sich vor allem der Zucht traditioneller örtlicher Nutzpflanzen widmet – Kapern und Kichererbsen ganz vornean. Der Inhaber tingelt im Winter durch die Restaurants Europas, um sich neue Rezeptideen zu holen, die sein Koch dann im Sommer umsetzt. Auch Kochkurse auf der Farm gehören zum engagierten Konzept. Wir haben selten in Griechenland so gut gegessen wie hier.

 

Noch zwei Schmankerl

Zwei Ziele haben wir noch auf unserem Programm. Zuerst das schneeweiße Kloster Chrissopigi auf einer flachen Felszunge an der Küste, dessen Kirche schon 1650 entstand. Mönche oder Nonnen leben auch hier nicht mehr, aber seiner Lage wegen ist der Komplex das sifnische Postkartenmotiv schlechthin. Viele Legenden ranken sich um den Konvent. Eine erklärt den Felsspalt, der Chrissopigi zum Inselchen macht: Einst gingen drei ehrenwerte Frauen in die Klosterkirche. In der schliefen gerade Piraten. Die wollten sich sofort auf die Frauen stürzen, doch die heilige Maria öffnete für sie den Erdspalt, der sie verschlang. Da waren sie zwar tot, aber ihre Ehre blieb unangetastet.

Heute gehen mehr Frauen an den Strand von Chrissopigi als in die Kirche. Ein schönerer Strand liegt allerdings am nördlichen Ende der kleinen Bucht gleich neben dem Küstenweiler Faros. Das feinsandige Band ist nur etwa 100 m lang, das Wasser schimmert blau und türkis. Tamarisken spenden Schatten – kein Liegestuhlvermieter kommerzialisiert die Idylle. Das ist irgendwie typisch für die Insel.

 

Chiasmia aestimaria

Als wir dann später unter Tamarisken am Hafen von Kamares auf unser Schiff warten, um über Paros, Mykonos, Tinos und Andros nach Rafina auf dem Festland weiter zu fahren, zeigen sich die Bäume von einer etwas unangenehmen Seite. An nahezu unsichtbaren Fäden lassen sich etwa zwei Zentimeter lange, grün-weiße Raupen (von den Biologen Chiasmia aestimaria genannt) auf unseren Tisch, in unsere Gläser, auf den Boden und Strand hinab. Da stellen sie sich sogleich wie Königskobras en miniature aufs Hinterteil, richten sich großspurig auf und schwingen hin und her, als wollten sie drohen. Wir sind nach drei Wochen griechischer Inselwelt entspannt genug, um sie gewähren zu lassen und werden mit Safari-Szenen belohnt: Wespen schnappen sich die Tamariskenspanner und verspeisen sie voller Genuss. >Laissez  faire, jedem das Seine< lautet unser ägäisches Fazit.

 

TIPPS

 

Offizielle Website: www.sifnos.gr (mit aktuellem Busfahrplan und vollständigem Unterkunftsverzeichnis)

Fährverbindungen: Mehrmals täglich mit Piräus und Lavrio, außerdem mit vielen anderen Kykladen und Iraklio/Kreta.

Erwähnte Hotels: www.hotel-myrto.gr, www.romanza.weebly.com (in Cheronissos),

www.platys-gialos.gr (ehemaliges Xenia-Hotel)

Erwähnte Töpfereien: www.handmadepotteryart.com (in Kamares),  www.mamidasceramics.gr (in Artemonas)

Wanderkarte: www.anavasi.gr (1:25.000, erschienen 2019)

Website für Wanderer: www.sifnostrails.com

 

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