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Ein paar Lifehacks (nicht nur) für Griechenland-Reisende

Von Klaus Bötig | 6.November 2017

Für Strandschläfer

Einsame Strandtavernen freuen sich meist über jeden, der im Schlafsack am Strand campiert. Er wird wahrscheinlich zumindest seinen Kaffee in der Taverne bestellen. Pensionsbesitzer und Hoteliers sind eher schlecht auf sie zu sprechen und schicken schon ‘mal die Polizei, um Sie vom Beach in ihre Betten zu treiben.

Es lohnt sich, rechtzeitig vor dem Nightstroll zu überlegen, wo die Sonne am nächsten Morgen aufgeht und wie sie ihre Reise beginnt. Dann wird man frühmorgens nicht so schnell durch sie geweckt.

Speisereste und angebrochene oder auch geleerte Flaschen gehören nicht in die Nähe des Schlafplatzes. Sie locken Mäuse an – und auch deren ärgste Feinde, die Schlangen.

 

Für Flugreisende

Anzeigetafeln an den Flughäfen informieren oft erst spät über voraussichtliche Verspätungen. Da ist es gut, wenn man die App >flightradar< geladen hat. Da gibt man unter “Suchen” am besten ein, von wo die erwartete Maschine kommt und fliegt, kann dann den entsprechenden Flug anklicken und sieht, wo sie gerade ist, wie lange sie noch bis zum Ziel braucht – oder ob sie überhaupt noch nicht gestartet ist. So kann man gegebenenfalls auch als erster eine Umbuchung vornehmen lassen.

Wer wissen will, wie alt die Maschine ist, mit der man fliegt und welche Vorgeschichte sie hat, geht auf die Website >airframes.org< und gibt dort nur das Flugzeugkennzeichen ein, also z.B. D-AIBG.

Auf >flugstatistik.de< kann man ganz einfach seine eigene Fluggeschichte schreiben. Sie wird Ihnen noch in 30 Jahren sagen, wie viele Kilometer Sie schon geflogen sind, wie viel Zeit Ihres Lebens sie abgehoben verbrachten und manches mehr. Sie zeichnet auch alle geflogenen Strecken in eine ganz persönliche Weltkarte ein.

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Wandern in Nordgriechenland und auf den Ionischen Inseln

Von Klaus Bötig | 1.November 2017

Patricia Dinkel-Nikolaou ist am Rande des 1244 m hohen Erzgebirges aufgewachsen, ihr heutiger Mann Kostas Nikolaou etwa zur gleichen im fast doppelt so hohen Pindos-Gebirge in Nordwestgriechenland. Kennengelernt haben sie sich in den 1980er Jahren in Sachsen, wo Kostas als Sohn guter Linker ein Stipendium an der Universität in Halle an der Saale bekommen hatte. Sein Studienfach war Geschichte. Sie bekamen eine erste Tochter und stellten einen Ausreiseantrag. Zwei Tage nach dem Mauerfall durften sie am 11. November 1989 ganz offiziell ausreisen. Weiterlesen »

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Soldatenfriedhöfe in Griechenland

Von Klaus Bötig | 24.Oktober 2017

Der bei uns wohl bekannteste Soldatenfriedhof ist der bei Maleme auf Kreta, letzte Ruhestätte von 4465 großdeutschen Soldaten des Zweiten Weltkriegs. Über doppelt so viele deutsche Opfer wurden nordöstlich Athens beigesetzt. Die Briten haben ihre Gefallenen aus dem 2. Weltkrieg in der Souda Bay auf Kreta, in Faliron bei Athen, in Kalamaria bei Thessaloniki, auf Rhodos und Leros bestattet. Weiterlesen »

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Neuer deutsch-griechischer Verein in Nafplio

Von Klaus Bötig | 13.Oktober 2017

Julia-Konstantina Bretschneider hat Griechenlands ersten König nach eigenem Empfinden schon mit der Muttermilch in sich aufgesogen. Sie wurde vor 35 Jahren nur zehn Minuten von Ottobrunn entfernt geboren. Da nahm 1832 der 17-jährige Otto Abschied von seinem Vater König Ludwig von Bayern, um in Nafplio auf dem Peloponnes den neugriechischen Thron zu besteigen.  2009 folgte ihm Julia in den Heimatort ihrer Mutter. In München war sie vielseitige Arzthelferin bei einem Star-Gynäkologen. Jetzt verkauft sie Schokolade, geräucherten Knoblauch mit Mastix, Feigensalami mit Orangen und vor allem süße oder nussige griechische Delikatessen in einer schmucken Dolceria. Ottobrunn, inzwischen Partnerstadt von Nafplio, liegt ihr weiterhin am Herzen. Weiterlesen »

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Im Winter nach Griechenland (2): z.B. nach Andros!

Von Klaus Bötig | 10.Oktober 2017

Die Kykladeninsel Andros ist als Kurzreiseziel für ein Winterwochenende sehr gut geeignet. Vom  Flughafen fährt man mit dem Bus für 4 Euro in ca. 30 Minuten zum Hafen von Rafina, isst dort gut Fisch und wartet auf die traditionelle, die einen in zwei Stunden nach Gavrion auf Andros bringt (13,30 €). Von dort geht’s mit dem Linienbus (4 €) weiter in die etwa eine Stunde entfernte Inselhauptstadt. Alle anderen Orte auf Andros sind zwischen November und März nahezu tot – die Chora aber bleibt zumindest vormittags und am frühen Abend quicklebendig. Auf der Fahrt sieht man die schönste Eigenart der Insel: Unendliche Trockensteinmauern, errichtet aus flachen Schieferplättchen und riesigen Hinkelsteinen – es scheint, als sei Obelix hier am Werk gewesen. Weiterlesen »

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Im Winter nach Griechenland? Tipp 1: Loutra Pozar Aridaia

Von Klaus Bötig | 9.Oktober 2017

Der Winter in Griechenland bietet einzigartig schöne Urlaubserlebnisse – auch für Kurzaufenthalte:

z.B. LOUTRA POZAR ARIDAIA

Da baden Sie wie die weltberühmten japanischen Affen in dampfenden Thermalbecken zwischen schneebedeckten Bäumen. Ein Fluss tritt hier aus einer Schlucht aus, überall sprudeln heiße Quellen aus dem Boden. Da kann man sich bei Tag und Nacht in die ganz flachen Warmwasserbecken setzen oder tagsüber bis in den frühen Abend hinein in Naturbecken (2 €) und einem Thermalpool (3 €) in über 35° heißem Wasser sitzen, unter warmen Wasserfällen duschen. Wer Kneipp liebt, geht zwischendurch auch mal ins kalte Flusswasser oder schockt sich unter kalten Wasserfällen. Zwei große Lokale sorgen für Speis und Trank, Unterkünfte in 400-3000 m Entfernung gibt es massenhaft. Viele dieser Unterkünfte bieten Zimmer mit offenem Kamin, kleine Innenpools und Spa-Bereiche; medizinische Massagen sind möglich. Vom Flughafen Thessaloniki aus fährt man über Edessa etwa 2:30 Std. Das nächstgelegene Dorf mit Supermarkt und Kafenia ist Kato Loutraki. Mit dem Linienbus muss man in Odessa umsteigen (www.ktelpellas.gr). Schöne Fotos lassen sich massenhaft googeln!

 

 

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Dank an Steve Jobbs, Christos und den hl. Fanourios

Von Klaus Bötig | 6.Oktober 2017

3. Oktober 2017: Wir sind mit dem Zug von Thessaloniki nach Athen gefahren. 1. Klasse, da kaum teurer als die 2. Klasse (55,40 €/Person). Wir steigen aus und setzen uns erst einmal ins Bahnhofscafé. Da bemerkt Christiane, dass sie ihr fast nagelneues i-phone im Abteil vergessen hat. Sie eilt auf den Bahnsteig, doch der Zug ist bereits aufs 8 km entfernte Abstellgleis gefahren. Schiet! Was tun? Weiterlesen »

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Amorgos – Jede Hälfte ein Ganzes

Von Klaus Bötig | 12.Juli 2017

Um 7 Uhr morgens sind wir da. Theodoros steht schon an der Rezeption seines kleinen Hotels direkt am Hafen von Egiali. Sein >Miké< ist das älteste der Insel. Der Großvater hat es bereits 1954 gegründet – als Kafenio mit drei Fremdenzimmern im Obergeschoss. Schon zwei Jahre später baute er fünf Zimmer und ein Restaurant dazu. Die Kellner trugen weiße Jacken und Fliegen, die Zimmermädchen banden sich weiße Schürzen um. Noch bis 1981 lieferte nur ein Generator Strom, noch bis Mitte jenes Jahrzehnts wurden die Fährpassagiere ausgebootet, weil es keinen brauchbaren Anleger gab. Hotel- und Tischwäsche wurden noch bis 1990 mit der Hand gewaschen. Erst ein Jahr später erhielten die Zimmer ihr eigenes Bad – und seit 2011 sind sie alle völlig neu gestaltet. Weiterlesen »

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