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Gavdos im September 2016 – Teil 1

Von Klaus Bötig | 18.November 2016

Mein Freund und Mitarbeiter Bastian Parschau war Ende September mit seiner kretischen Familie (Frau und 2 Jungens, 8 und 11) auf Gavdos, der südlichsten Insel Europas. Hier berichtet er in eigenen Worten:

Zwei Stunden dauert die Überfahrt mit der Autofähre von Chora Sfakion nach Gavdos. Der einzige Linienbus der Insel steht schon bei Ankunft der kleinen Fähre am völlig schattenlosen Anleger. Wir trinken in der Taverne dort erst einmal einen griechischen Kaffee (1,50 €) und dazu eine große Flasche Wasser (1 €). Dann fahren wir vom Hafenflecken Karave mit eigenem Auto auf guter Asphaltstraße hinüber an die recht große Bucht von Sarakiniko mit breitem, feinen Sandstrand. Weiterlesen »

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Die Eselsfarm von Kefallonia

Von Klaus Bötig | 8.November 2016

Katharina Fehring lebt seit 2012 ständig auf Kefallonia, der größten der Ionischen Inseln. Aufgewachsen ist sie auf einem Bauernhof zwischen Paderborn und Kassel in Ostwestfalen. Pferde waren als Kind ihre große Leidenschaft, schon mit vier Jahren besaß sie 1988 ihr erstes eigenes Pony. Später arbeitete sie als Heilpädagogin in einem Münchner Kinderheim. Der Pferde wegen kam sie erstmals nach Griechenland, volontierte im Reitstall einer Bayerin ganz in der Nähe ihres heutigen Wohnorts Grizata. Danach ging sie erst einmal wieder nach Süddeutschland zurück, träumte jedoch von einem Leben in Hellas. 2012 war es soweit. Inzwischen hatte sie ihren heutigen Mann Christos kennengelernt, der bei OTE beschäftigt ist. Dessen Vater war Viehzüchter und Metzger, besaß in Grizata schon einen eigenen Stall. Da war es kein Problem, die Genehmigung für ihr Vorhaben zu bekommen: Auf Kefallonia Esel zu halten und Eselswanderungen für Urlauber anzubieten. Heute stehen fünf graue Eminenzen in ihrem Stall. Weiterlesen »

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Drei starke Frauen auf Samos

Von Klaus Bötig | 6.November 2016

Wer schon einmal auf Samos war, kennt gewiss auch Eva vom >Webstuhl< in Koumaradei. Von dort gibt es Neues zu vermelden – verpackt in ein Porträt von Eva & Co, das ich neulich für die Griechenland-Zeitung schrieb:

Im Bergdorf Koumaradei hält fast jeder Fremde auf seiner Samos-Rundfahrt an. Hier arbeiten die Dorfbewohner mit- statt gegeneinander, haben diesen nach den vielen Erdbeerbäumen in der Umgebung benannten Weiler zum Urlaubserlebnis gemacht.  Zwei Tavernen mit Panorama-Terrassen verwöhnen sie mit Köstlichkeiten aus der Region, Familie Klironomou nimmt schon seit vielen Jahren an den Hängen gesammelte Kräuter von den Sammlern entgegen, trocknet und verpackt sie. Tochter Georgia gewinnt aus Kräutern im eigenen Labor ätherische Öle. Ein Imker bietet seinen Honig an, zwei ganz unterschiedlich arbeitende Keramiker arbeiten vor Ort. Und alle gemeinsam freuen sich, dass ihr Dorf durch ihre Aktivitäten und die Besucher aus der Ferne am Leben erhalten wird.

Seele des Dorfes ist Eva Eleftheriou. Weiterlesen »

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Das Tagesthema in kretischen Kafenia jetzt

Von Klaus Bötig | 30.Oktober 2016

Mein Freund und Mitarbeiter Bastian Parschau, vielen ja schon von meiner facebook-Reportage über Kreta in den letzten Tagen bekannt, schrieb mir gerade:

“Das Herz und die Seele eines jedem kretischen Dorfes ist das Kaffeehaus, das Kafenion. Es ist der beste Ort, um alle Neuigkeiten der näheren Umgebung zu erfahren. In der letzten Zeit saß ich in vielen von ihnen, auf der gesamten Insel verteilt. Neues gibt es vieles, mal interessant, mal weniger. Das Hauptthema zur Zeit sind aber in jedem Kafenion die Oliven. In einigen Gegenden der Insel werden die Bauern dieses Jahr erst gar nicht zur Olivenernte aufbrechen, es lohne sich gar nicht. Die ersten haben die Saison 2016/ 2017 schon zu einhundert Prozent abgeschrieben, machen sich aber Sorgen um die nächsten Jahre. `Die Bäume stehen kurz vorm verdursten, wenn es dieses Jahr nicht noch ausreichend regnet, dann werden es viele Bäume nicht bis zum nächsten Winter schaffen.` Dieses Szenario hört man in den letzten Tagen immer öfter. Heute morgen wollte ein Bauer die angespannte Stimmung im kleinem Kafeehaus etwas aufheitern: `Tja Kosta, dann werden wir wohl im Winter noch öfter bei Dir sitzen und unseren Kaffee trinken.` Die spontane Antwort eines anderen Bauern `und wovon willst du den Kaffee bezahlen!`sorgte schnell dafür, dass das Lächeln afu dem Gesicht von Kaffeehausbetreiber Kosta verschwand.”

Ich kann dem nur einfügen: Viele Wirte, Hoteliers und Ladeninhaber haben uns in den letzten Tagen auf Kreta erzählt, dass sie wohl in diesem Jahr erstmals seit langer Zeit wieder Gelegenheit haben werden, im Winter ein wenig auf der Insel herumzureisen oder gar aufs Festland oder andere Inseln zu fahren. Der traurige Grund: In den Oliven gibt es heuer kaum Arbeit. Selbst die Ärmeren, die eigentlich auf Jobs bei der Olivenernte angewiesen sind, werden viel Zeit haben: Das wenige, was es zu ernten gibt, schaffen die Eigentümer ohne fremde Hilfe.

 

 

 

 

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Neues aus Kreta

Von Klaus Bötig | 22.Oktober 2016

Melidoni: Hier gibt es seit August
2016 mit dem “Reptisland” ein tolles Haus für Schlangen- und Reptilienfreunde. Etwa 70 dieser Tiere leben hier, darunter mehrere Pythons, ein junger Kaiman, Taranteln und Skorpione. Fast alle Tiere darf man anfassen oder in die Hände nehmen, einen exotischen Frosch auch küssen. Winter tgl. 9-15, Sommer tgl. 8-20 Uhr, 3 €.

Balos: Man kommt problemlos mit dem Pkw hin (7 km gute Piste).Vom Parkplatz sind es dann noch 1,8 km zu Fuß oder mit dem Esel (hin und zurück 9 Euro). Die Schiffstour nach Gramvousa und Balos hat heuer ab Kissamos 27 € gekostet.

Kloster Governeto: Vor einigen Jahren hatten mich die Mönche des Klosters Governeto bei Chania gebeten, meine Leser zu informieren, dass sie keine Wanderer zur Bärenhöhle und zum verlassenen Kloster Katholiko mehr zu sehen wünschen. Das hat sich jetzt geändert. Sie mögen immer noch keine Reisegruppen, zeigen Individurlaubern aber sogar gern, wo der Wanderweg beginnt.

Rethimno: Da das Archäologische Museum ja geschlossen wurde, kann man einige seiner Schätze jetzt in einer Ausstellung in der Kirche San Francesco sehen. Gut gemacht, gutes Büchlein dazu kostenlos, Eintritt 2 €, Di-So 10-18 Uhr.

Eleftherna: Neues Museum gut, Eintritt noch frei, striktes Fotografierverbot, Di-So 10-18 Uhr. Ausgrabungen links und rechts unterhalb des Felskamms mit den römischen Zisternen offiziell wegen Geldmangels nicht zugänglich

Kournas: Der See hat extrem wenig Wasser. Im Dorf hat die Niederländerin Barbara das Geschäft Mandili eröffnet, in dem sie ausschließlich regionale Produkte verkauft. Sie informiert auch über den 5,5 km langen Wanderweg zu Erdbeerbäumem und durch einen Steineichenwald. Sonntags geschlossen, im Winter nur Sa-So geöffnet.

Allgemein: Von November bis März kostet der Eintritt zu teuren Museen umd Ausgrabungen wie Knossos und AMH (Archäologisches Museum Heraklion) nur noch die Hälfte. In diesen Wintermonaten ist der Eintritt zu allen Ausgrabungen und staatlichen Museum am 1. Sonntag jeden Monats frei.

Altueller Benzinpreis (95 Oktan): 1,48-1,55 €

Schongewusst? Diktamos kann man auch kauen. Soll gut für Mund und Magen sein!

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Von Korfu bis Zakinthos – Tagebuch einer Reise im Herbst 2016 – Teil 4: Zakinthos

Von Klaus Bötig | 7.Oktober 2016

Tag 24: Donnerstag, 6.10.2016

16:55 Ankunft in unserem Stammhotel, dem Diana direkt am Markusplatz (60 € Ü/F). Da nutzt man jetzt das Dach: Für einen kleinen Pool und eine moderne Lounge Bar. Toller Blick über die Dächer der Stadt hinüber zu den Bergen des Peloponnes.

20:00 Frühes Abendessen am Markusplatz im neuen italienischen Restaurant Alastea. Als Vorspeisen einen Salat aus Schwarzaugenbohnen (Mavromatia) und einen Riesenteller Gnocchi mit regionalem geräucherten Schweinefleisch (Xiromeri). Dann noch eine große, hauchdünne Pizza mit Prosciutto. Der Rotwein dazu ist für mich die Entdeckung des Jahres: ein Papaioannou Nemeas 2010 aus der Agiogirtiko-Traube. Der kann mit fast jedem guten Rioja mithalten!

Tag 25: Freitag, 7.10.2016 Weiterlesen »

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Von Korfu bis Zakinthos – Tagebuch einer Reise im Herbst 2016 – Teil 3: Kefallonia und Ithaka

Von Klaus Bötig | 30.September 2016

Tag 17: Donnerstag, 29.09.2016

15:20 Pünktlich landet unsere ATR-42 der Sky Express auf dem Anna Pollatou Airport von Kefallonia. Einen Mietwagen haben wir bei Avis.gr vorgebucht (die Buchungsbestätigung erhielten wir auf Chinesisch). Für einen Citroën C4 Diesel zahlen wir für 7 Tage 191,99 €.

16:45 Ankunft in Sami auf der anderen Inselseite. Wir wollen morgen nach Ithaka, deshalb übernachten wir hier. Für ein geräumiges Studio zahlen wir 40 €. Wir werden für dieses Jahr wohl die letzten Gäste sein, man packt schon eifrig zusammen.

17:45 Bummel entlang der Uferstraße. Erfreut stelle ich fest, dass es dank “Levante Ferries” seit diesem Jahr wieder von April bis Oktober eine tägliche direkte Autofährverbindung mit Vathy auf Ithaka und Patras gibt. Das verschafft dem Ort wieder etwas Auftrieb.

Tag 18: Freitag, 30.09.2016 Weiterlesen »

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Von Korfu bis Zakinthos – Tagebuch einer Reise im Herbst 2016 – Teil 2: Lefkas/Lefkada

Von Klaus Bötig | 27.September 2016

Tag 15, Montag, 26.09.2016

14:30 Genau 30 Minuten nach dem Losrollen auf Korfu öffnet sich die Tür unserer Jetstream 31 der Sky Express auf dem Airport von Preveza. Keine andere Maschine ist da. Außer uns beiden steigen noch 6 andere Passsagiere aus. Die übrigen wollen weiterfliegen nach Kefallonia, Zakinthos, Kythira oder Sitia auf Kreta. Zu Fuß geht es in den Terminal. Christiane wartet am Band auf unsere beiden Koffer, ich gehe schon mal raus in die Halle. Die Counter zweier Autovermieter sind geöffnet. Ich entscheide mich für Enterprise statt Hertz.In fünf Minuten sind die Formalitäten erledigt. Wir bekommen einen recht neuen Panda, 105 € für 3 Tage. Im passenden Moment kommt Christiane mit den Koffern, zusammen mit dem Vermieter gehen wir 80 Schritte bis zum Fahrzeug und fahren 3 Minuten später los – 23 km bis in die Inselhauptstadtü von Lefkas, Lefkada. Ein Hotel gleich am Ende des Verbindungsdamm haben wir gestern schon via booking.com reserviert, 41 € Ü/F. Kleines, aber sehr ordentliches Zimmer, Balkon mit Lagunen-, Meer- und Festlandsblick.

15.15 Uhr. Schon sind wir im Zimmer. Eine Stunde Siesta ist erst einmal angesagt.

16:30 Ein sechsstündiger Stadtbummel beginnt. Ich mag Lefkada sehr. Weiterlesen »

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