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Ayurveda in Sri Lanka 2011 - Tag 2

Von Klaus Bötig | 10.Juli 2011

Sonntag, 20. März 2011. Heute geht es von der Hauptstadt Colombo hinauf ins Hochland, wo beim Dorf Diyatalawa die Greystones Villa steht, unser “Kurzentrum” für die Panchakarma-Kur.

 

Über dem Cinnamon Lake geht die Sonne auf, das üppige Frühstücksbuffet im Hotel Cinnamon Lake Gardens zaubert ein Lächeln auf viele Gesichter. Das Angebot reicht von der japansichen Miso-Soup bis zum Nürnbgerger Rostbratwürstl, vom britischen Porridge bis zu srilankesischen Curries, Muffins und viel frischem Obst. Um 9.15 Uhr steht ein Minibus samt Fahrer, Reiseleiter und Bordmechaniker für uns vor der Tür. Da auch das Gepäck auf den Sitzbänken untergebracht werden muss, wird es an Bord recht eng - einer der wenigen Kritikpunkte an dieser Reise. Wir fahren nicht auf der küstennahen Straße Richtung Süden, sondern steuern durchs Landesinnere auf das Städtchen Ratnapura zu, wo uns in einem kleinen, einfachen Hotel ein vegetarisches Mittagessen seviert wird. Christiane ist von einer Fächerpalme fasziniert, ich von der Hotelbar: Da trinke ich mein letztes Bier für die nächsten zwei Wochen.

Hinter Ratnapura beginnt die Straße, sich ins Hochland hinauf zu winden. In einem alten Resthouse machen wir noch einmal eine kurze Teepause. Gegen 16 Uhr treffen wir an der fast 1400 m hoch gelegenen Greystones Villa an. Mitarbeiter tragen unser Gepäck auf die Zimmer. Da wir das einzige Paar in der Kurgruppe sind, das ein Doppelzimmer in der alten Villa gebucht hat, bekommen wir das größte und schönste von allen - auf dem Foto oben das im ersten Stock rechts.

Um 17.30 Uhr treffen sich alle Kurer in der Lobby im Erdgeschoss.Außer uns zehn, die zusammen heraufgefahren sind, gehören noch vier weitere Teilnehmer dazu: Zwei junge Frauen, die gleich zwei Kuren hintereinander gebucht und den ersten Teil schon hinter sich haben, sowie zwei “Stammgäste”, die schon mehrmals hier waren und deswegen den Transfer auf eigene Faust organisierten. Petra, die Yoga-Lehrerin, gibt erste Informationen über den Kurablauf. Dann entzündet jeder Teilnehmer ein Teelicht und kann dabei leise oder auch laut Wünsche äußern, die ihm die Kur erfüllen soll.

Gleich danach läutet die Glocke zum Abendessen im Speisesaal im Erdgeschoss. Darin stehen zwei lange Tische mit Platz für jeweils sieben Gäste. Eine feste Tischordnung gibt es nicht, in den nächsten Wochen nimmt jeder mal hier, mal da Platz. Es gibt eine Schale mit Gemüsesuppe und eine kleine gebratene Banane in Palmzuckersirup, danach einen ayurvedischen Tee. Man redet noch ein wenig miteinander, doch schon gegen 19.30 Uhr ziehen sich alle auf ihre Zimmer zurück. Da wartet auf jeden eine 2-Liter-Thermoskanne mit heißem Wasser, ein Zungenschaber und ayurvedisches Zahnputzpulver. Gegen 21 Uhr schläft die ganze Anlage: das Früh-ins-Bett-gehen wird zum Standard werden.

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