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Ayurveda in Sri Lanka - Tag 7 bis 9

Von Klaus Bötig | 6.April 2013

Weiter geht’s mit Auszügen aus Christianes Tagebuch und einigen Ergänzungen von mir.

Tag 7

Nach Yoga und Frühstück steht für 9 Uhr ein Stirnguss auf dem Programm. Anschließend wollen wir in den Ort, doch Klaus kommt nicht. Ich vertreibe mir die Zeit mit einem ausgedehnten Pirschgang durch den weitläufigen Garten, schaue einem Teepflücker zu, beobachte ein paar in den Bäumn herumtobende Affen. Um 11:45 Uhr taucht Klaus endlich auf: Man hatte ihm auf einer Liege im Garten eine Rücken- und Beinpaste aufgetragen, die eine Stunde lang einziehen sollte, ihn dann aber vergessen und erst nach über zwei Stunden von der Paste befreit (was ihnen bis zum Abreisetag sehr peinlich war). Danach sind wir dann aber doch noch zum ersten Mal ins Dorf  hinunter gelaufen, ca. 10 Minuten. Da gibt es kein Restaurant und keine Kneipe, also keinerlei Gefährdung des Kurplans.Im Postamt steht ein Computer, über den man  ins Internet kommt. Um 13:00 Uhr sind wir zum Mittagessen zurück. Es gibt Zitronengrassuppe, gefüllte Schlangengurke, Kartoffel-Möhren-Curry und zwei Salate - alles sehr lecker. Nachmittags hält unsere Ayurveda-Ärztin im Peace Heaven einen Vortrag über ayurvedische Medizin auf Englisch, den Yoga-Lehrerin Petra zu übersetzen versucht. Danach ist bald Yoga und Abendessen.

Tag 8

10 Termine stehen heute auf meinem Programm. 6:45 Uhr Yoga. 8:00 Uhr Frühstück. 10.30 Uhr 30 Min. Shirodhara, Oil pichu und Apply paste. 11:15 Uhr Besprechung mit der Ärztin. 13:00 Uhr Mittagessen (Papaya-Curry, Kürbis-Curry, Petersiliensalat mit Fladenbrot Chapati, Bananenblüten-Curry, gelbenReis). 15:00 Uhr Teatime. 15:50 Uhr Nacken- und Schultermassage. 16:45 Uhr Yoga. 18:15 Uhr Abendessen. 19:00 Ayurveda-Vortrag von Petra. Außerdem durften wir uns heute, weil wir zum letzten Mal einen Stirnguss erhielten, erstmals wieder die Haare waschen.

Tag 9

Heute ist Sonntag. Zum Frühstück gibt es Papaya, Fingerhirse-Brei mit Rosinen und Zimt, Datteln undKokosmilchsauce. Danach haben wir bis 10 Uhr Zeit, gehen durch den Garten zur Straße und folgen ihr nach rechts aufwärts in Richtung des mit hohen Eukalyptusbäumen bewachsenen Berges. An einem kleinen Kioskladen an der Bushaltestelle kaufen wir zwei Schachteln Zigaretten (Klaus raucht zwar sehr wenig, aber 5-6 täglich im Garten sind es dennoch) und einen handgearbeiteten Topfkratzer. Dann gehe ich zur Simultan-Ganzkörpermassage, nackt, auf einem öligen Massagetisch. Beginn Oberkörper, heißes Öl läuft gleichzeitig die Arme  hinauf und über den Körper. Wird mit flacher Hand immer und immer wieder verrieben. Dann Beine. Dann umdrehen. Unmengen Öl. Man kann sich kaum eigenständig umdrehen, so glitschig ist der Körper. Dann trocknet Praeepika, meine für mich zuständige junge Frau, mich liebevoll ab. Danach Öl und Paste (jetzt als Pflaster zum längeren Einwirken). Und Inhalation mit dicken Tuch über sehr heißemWasser. 5 Minuten schwitzen.  Sehr wohltuend!

Zu Mittag gibt es Rasam, Rote Beete- und Süßgurkencurry, Gemüseburger, warmen Kräutersalat. Zum Nachtisch gebackene Banane mit Zuckerrohrzucker-Soße. Nachmittags gönne ich mir eine Gesichtsmassage. Danach Tea Time, Yoga, Abendessen. Abends findet eine buddhistische Zeremonie im Yogaraum statt, 3 Mönche von nahen Kloster sind gekommen, um mit uns eine Zeremonie zu feiern. Danach bekommen wir alle ein weißes Band um den Arm. Der Mönch bindet es nur den Männern um, für die Frauen ist Faktotum Ravi zuständig.

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